Jahrelang blieb Bar neben dem touristischen Budva eine „Arbeitsstadt“: ein Hafen, Fähren nach Italien, eine Universität, eine ganzjährige Bevölkerung. Genau das erwies sich als Vorteil.
Hier wird auch im Winter gelebt. In Budva sind im Februar bis zu 70 % der Lokale geschlossen. In Bar funktioniert alles: Schulen, Arztpraxen, der Markt, Fitnessstudios. Für alle, die umziehen statt drei Wochen zu Besuch zu kommen, ist das der entscheidende Faktor.
Bar hat einen eigenen Yachthafen. Marina Bar (AD Marina) — über 600 Liegeplätze, einer der größten an der montenegrinischen Küste, mit Fährverbindungen nach Italien. Ohne das Premium-Branding von Porto Montenegro — und ohne dessen Preisschild.
Die Stadt entwickelt sich für Bewohner, nicht für die Saison. Eine erneuerte Promenade, eine Universität, ein ganzjähriger Markt, eine wachsende Gemeinschaft von Menschen, die endgültig hergezogen sind.
Die Ausgangsbasis war niedrig. Daher +13,3 % in einem Jahr: Der Markt schließt eine Lücke, die im vergangenen Jahrzehnt entstanden ist.
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